The Glass House (2001)

Hauptsache Popcorn Film-Tipp

Produktion: USA

Genre: Mystery Thriller

Regie: Daniel Sackheim

Darsteller: Leelee Sobieski, Stellan Skarsgård, Diane Lane, Trevor Morgan, Bruce Dern, Kathy Baker, Chris Noth u.a.

Handlung: Nach dem Unfalltod ihrer Eltern sind Ruby und ihr Bruder Rhett auf einen Schlag Vollwaisen und allein. Ihre ehemaligen Nachbarn nehmen sie dankenswerterweise in ihrem Strandhaus auf. Sie sorgen dafür, dass sich die Kinder geborgen fühlen und im neuen Umfeld schnell Fuß fassen. Das Erbe für die Geschwister fällt überraschend hoch aus und Ruby wird misstrauisch. Sie vermutet, dass ihre Wohltäter andere Beweggründe als Nächstenliebe haben.

Länge: 106 Minuten

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Trailer

Öffentliche Wertung

The Glass House wurde von den Kritikern mehrheitlich negativ beurteilt. Das Lexikon des internationalen Films sieht in dem Film einen „blutleer inszenierten Thriller als Variation des ‚Hänsel und Gretel‘-Themas, der sich in vordergründiger Symbolik verliert. Vorzüglich sind allein die architektonische Gestaltung der Schauplätze als bedrohliches Labyrinth sowie die sparsam instrumentierte Musik.“

Die New York Times nannte den Film „unfreiwillig komisch“. Auch der Kritiker von Cinema ist enttäuscht, weil „‚The Glass House‘ nicht nur konventionell, sondern so vorhersehbar geriet, dass selbst Freunde gepflegter B-Film-Ware sich mit Gähnen abwenden.“

Zu einem positiveren Fazit kommt André Grzeszyk bei artechock.de; er betont die Bedeutung des Glases als „wohl diffuseste, schwächste Trennung zwischen Innen und Außen, woraus sich vielleicht die Obsession des Kinos für dieses Material erklären lässt“ und lobt insbesondere die Darsteller: „Was The Glass House hervorhebt aus der Flut der Teenie-Horror-Thriller-Filme sind die guten Schauspieler, allen voran Leelee Sobieski als Ruby.“

TV Spielfilm gibt dem Film einen Daumen nach oben und schreibt: „Etwas durchsichtig, aber effektiv baut das Drehbuch von Wesley Strick Spannung auf. Kinodebütant Daniel Sackheim hat es routiniert in Szene gesetzt und wartet mit einem herben Finale auf. Solider Thriller in grandioser Optik.“

Quelle: Wikipedia

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