Hauptsache Popcorn Film-Tipp
Originaltitel: Prometheus
Produktion: UK / USA
Genre: Science Fiction
Regie: Ridley Scott
Darsteller: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Idris Elba, Guy Pearce, Logan Marshall-Green, Sean Harris, Rafe Spall, Emun Elliott, Benedict Wong u.a.
Handlung: Gegen Ende des 21. Jahrhunderts: Weltweit werden bei den verschiedensten Kulturen Zeichnungen gefunden, die gemeinsam eine Sternenkarte bilden. Eine Gruppe von Wissenschaftlern macht sich mit dem Raumschiff Prometheus auf den Weg ins All, um das Geheimnis dahinter zu lüften. Ihre Expedition bleibt jedoch nicht ohne Gefahren und bald befindet sich das Team unter Dr. Elizabeth Shaw in einem Kampf ums Überleben der Menschheit.
Länge: 124 Minuten
Altersfreigabe: ab 16 Jahre
Trailer
Öffentliche Wertung
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, Regisseur Ridley Scott knüpfe an Motive aus seinem Film Alien von 1979 an, und lobte die „verblüffenden Ideen und visionären Set-Designs“. Die Handlung des Films verfalle aber „zunehmend den Klischees des genreüblichen Horrorfilms“. Die mangelnde Charakterisierung der meisten Figuren und die „auf bloße Worthülsen reduzierte Pseudo-Metaphysik“ der Dialoge stehe der „angestrebten Tiefgründigkeit“ wie auch „dem Genuss der großartigen optischen Schauwerte im Weg“.
In der Enzyklopädie des Phantastischen Films beschreibt Stefan Jung den Film als „vollständig durchdachtes Filmkonzept, das zum einen als intaktes erzählerisches Universum innerhalb der ganzen Alien-Saga, des Weiteren aber auch als eigenständige Neudefinition der von Scott mitentwickelten Ur-Geschichte selbst lesbar ist.“ In diesem Zusammenhang geht Jung auf einzelne stilistische Merkmale des Films ein, so auch auf das visuelle Design, den verstärkten Drang zur Psychologisierung von Handlung und Figuren, auf die „Prometheus“-Sagen als literarische Vorbilder und zuletzt auf das genretypische „Traum“-Motiv, wodurch der Film dem Autor letztlich stärker von der Handschrift des Regisseurs und weniger von der bereits etablierten Filmreihe und ihren Normen geprägt erscheint.
Spiegel Online betrachtete Prometheus als „Glücksfall“ und „besten Alien-Film, der keiner ist“, mit „schrecklich-schönen“ Bildern, überzeugenden Stars und überraschendem Humor, dem die Überführung der Reihe in „eine eigenständige Erzählung“ gelänge.
Quelle: Wikipedia