Hauptsache Popcorn Film-Tipp
Originaltitel: Monty Python And The Holy Grail
Produktion: UK
Genre: Mittelalter-Komödie
Regie: Terry Gilliam, Terry Jones
Darsteller: Graham Chapman, John Cleese, Eric Idle, Terry Gilliam, Terry Jones, Michael Palin u.a.
Handlung: Der König Artus galoppiert mit seinen vier Rittern Sir Galahad, Sir Robin, Sir Bedevere und Sir Lancelot durch die Lande. Gott hat ihm den Wunsch angetragen, dass Artus den Heiligen Gral finden möge. Doch gemeinsam haben sie einige Hürden zu überwinden: dreiköpfige Riesen, Killerhäschen, wilde Frauen, verrückte Franzosen, Ni-Ritter, schwarze Bestien, Nebel und Polizei machen ihnen die Suche sehr schwer.
Länge: 91 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahre
Filmszene
Öffentliche Wertung
Das Lexikon des internationalen Films meint, dass der Film über die „reine Sketch-Sammlung ihrer ersten Kinoproduktion“ hinausgehe (Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft), aber noch nicht die „inszenatorische Geschlossenheit von Monty Python’s – Das Leben des Brian“ erreiche. Es sei ein Film mit einer „oft wirren Story“, der „einige aberwitzige Gags“ beinhaltet. Bei filmstarts.de ist Jens Hamp der Meinung, dass man schon „eine gewisse Affinität für den überwiegend sehr britischen Humor aufbringen (muss), um großen Gefallen an Arthurs Abenteuern zu finden.“ Trotzdem zählt dieser Film offenbar zu Recht „zu den lustigsten Filmen aller Zeiten“. Schon die Bedingungen, wie der Film entstand, sind „derart paradox, dass wohl nur die britischen Kultkomiker auf die Idee kommen konnten. Aufgrund akuter Budgetprobleme war es den Pythons nicht möglich, Pferde zu mieten und teure Reitstunden zu bezahlen. Um diesen Mangel zu übertünchen, belebten sie kurzerhand einen alten Peter-Sellers-Sketch neu: Die Knappen der Ritter schlagen jeweils zwei Kokosnusshälften gegeneinander, um so zumindest das klassische Pferdegetrappel zu imitieren, welches durch den reitenden Schritt der Komiker zusätzlich ‚verfeinert‘ wird.“ Auch bei moviepilot.de gibt es ausnahmslos positive Resonanz, so begeistert die Vermischung von Gegenwart und Vergangenheit, ebenso „alberner Humor mit gewitzter Gesellschaftsparodie und dreckiger Anarchismus mit edler Hochnäsigkeit“. Wer mit „dem speziellen Humor etwas anfangen“ kann, für den ist dieser Film Genuss, „der seinen Klassiker-Status durch und durch verdient hat“.