Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere

Originaltitel: The Hobbit: The Battle Of The Five Armies

Genre: Fantasy Abenteuer

Jahr: 2014

Buchvorlage: „Der Hobbit“ von J.R.R. Tolkien

Produktion: Neuseeland, USA

Regie: Peter Jackson

Darsteller: Martin Freeman, Ian Holm, Ian McKellen, Richard Armitage, Ken Stott, James Nesbitt, Cate Blanchett, Hugo Weaving, Christopher Lee, Andy Serkis, Elijah Wood, Sylvester McCoy, Barry Humphries, Graham McTavish u.a.

Handlung: Bilbo Beutlin, Thorin Eichenschild und die Gemeinschaft der Zwerge sind am Ende ihres Abenteuers angelangt. Die Zwerge von Erebor haben die Schätze ihres Heimatlandes zurückgefordert, müssen aber die Konsequenzen dafür tragen, dass sie den furchterregenden Drachen Smaug geweckt haben. Als er der „Drachenkrankheit“ anheimfällt, setzt Thorin, der König unter dem Berg, Freundschaft und Ehre aufs Spiel und macht sich auf die Suche nach dem legendären Arkenstein.

Länge: 144-164 Minuten

Freigabe: ab 12 Jahre

Ordner: A / A (3D)

Trailer

Filmdienst Kritik

Das Finale der Saga glänzt als fulminantes Fantasy-Kino voller Schlachtenpanoramen und Actionszenen, das die Figuren, ihre inneren Konflikte und emotionalen Beziehungen nie aus dem Blick verliert. Tolkiens Kinderbuch wandelt sich so zur Kriegstragödie, die auch Raum für die Trauer um verlorene Leben lässt. Extended Version: Arkenstein, das Königsjuwel, dessen Wiederbeschaffung immerhin ein zentrales Movens der „Hobbit“-Trilogie darstellt, ging in der Kinoversion von „Die Schlacht der fünf Heere“ sang- und klanglos im Schlachtgetümmel unter. In der „Extended Edition“ klärt Peter Jackson über den Verbleib des Kleinods auf: Es wird zusammen mit dem gefallenen Zwergenkönig Thorin Eichenschild am Ende feierlich aufgebahrt – im Rahmen einer Bestattungsszene für Thorin und seine Neffen, die als meditativer, melancholischer Abschluss noch einmal alle Helden versammelt, bevor sich die Gemeinschaft wieder auflöst und Hobbit Bilbo in seine Heimat zurückkehrt. Ansonsten sind die 20 zusätzlichen Minuten, die Jackson dem Abschluss seines Epos gönnt, alles andere als meditativ. Die deutlichste Erweiterung gilt einer spektakulären Hit-and-Run-Szene, die mit der Fässerritt-Sequenz aus „Smaugs Einöde“ wetteifert und zeigt, wie Thorin und seine besten Kämpfer vom Schlachtfeld vor den Toren Erebors auf den Rabenberg gelangen – eine furiose, recht blutige Streitwagen-Sequenz, die inspiriert ist von Jacksons Kindheitserinnerungen an italienische Sandalenfilme. Wichtiger als dieses Spektakel sowie ein zusätzlicher Legolas-Stunt sind Szenen, die ansonsten eher marginalisierten Figuren kleine, aber feine Auftritte gönnen: das schmähliche, aber höchst komische Ende von Alfrid Lickspittle oder die Episode, in der Zwerg Bifur die alte Axtklinge, die ihm seit Jahren im Schädel steckt, doch noch loswird.

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