Saturday Night Fever (1977)

Hauptsache Popcorn Film-Tipp

Alternativtitel: Nur Samstag Nacht

Produktion: USA

Genre: Tanzfilm, Liebesfilm, Drama

Regie: John Badham

Darsteller: John Travolta, Karen Lynn Gorney, Donna Pescow, Barry Miller, Joseph Cali, Paul Pape, Bruce Ornstein, Val Bisoglio,Julie Bovasso u.a.

Handlung: Der 19-jährige Tony Manero arbeitet in Brooklyn im Farbengeschäft von Mr. Fusco. Er lebt in den Tag hinein und wartet nur auf die Samstagabende, wenn er in seine Disco „2001 Odyssey“ geht, um dort zu tanzen und sich mit seinen Freunden zu treffen. Als er dort die schöne Stephanie kennenlernt, will er mit ihr zusammen einen Tanzwettbewerb gewinnen, mit dessen Preisgeld ein Leben abseits des Verkäuferalltags möglich wäre.

Länge: 113 / 118 Minuten

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Trailer (englisch)

Öffentliche Wertung

„Ein in Details stimmungsvolles, im ganzen aber oberflächliches Lebensbild der Jugend im Brooklyn der 1970er Jahre. Der Film machte John Travolta zum Star und setzte Trends in Mode und Musik (‚Disco-Welle‘).“ (Filmdienst)

„Die Machart des Films ist die eines sogenannten B-Pictures: knallig, taff, mit dem rauhen Charme und dem rigorosen Zugriff amerikanischen Entertainments. Rüde Dialoge in einem auch Amerikanern schwer verständlichen Slang, deftiger Sex, greller, aber kraftvoller Glamour. […] Nichts wird vertieft, vieles nur eben angedeutet. Tonys italienisch-katholisches Elternhaus und der Bruder, der sein Priesteramt aufgibt, die ethnischen Kämpfe der Italiener, Schwarzen und Puertoricaner in Brooklyn, die Beziehungen innerhalb der Gang und gegen andere fest organisierte Banden, ihr brutales, verächtliches Verhalten den Mädchen gegenüber und ihr ‚Machochauvinismus‘ (Badham), ihre harten, ziemlich freudlosen Lebensbedingungen […] Es ist kein Widerspruch, sondern die besondere Qualität solcher gut kalkulierten amerikanischen Unterhaltungsfilme und zudem das Verdienst des vom Fernsehen geschulten Regisseurs, daß ‚Saturday Night Fever‘ trotz aller Einwände überzeugend ein Stück authentischer Realität vermittelt: den Tanz und die Musik als Selbstverwirklichung, das Disco-Delirium als Lebensform.“ (Wolf Donner: Die Zeit)

„Neben endlosen, verkitscht photographierten Disco-Glitzer-Szenen und abgesehen von der Hintertreppen-Story die sich mit unsinniger Melodramatik zu einem sacharinen Happy-End schleppt, zeigt der Film allerhand Realität, wenn er drastisch die Sitten einer neuen amerikanischen Jugend-Subkultur schildert. […] Der abwechselnd ordinäre und sentimentale Ton, der in ‚Nur Samstag Nacht‘ herrscht, der Sarkasmus dem eigenen Leben gegenüber, der landserhafte Sexualjargon, das alles ist freilich authentisch, ist typisch für eine Schicht frustrierter Jungmänner.“ (Der Spiegel)

Quelle: Wikipedia

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