Paris, Texas (1984)

Hauptsache Popcorn Film-Tipp

Produktion: Deutschland, Frankreich

Genre: Road Movie

Regie: Wim Wenders

Darsteller: Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell, Aurore Clément, Hunter Carson, Bernhard Wicki u.a.

Handlung: Vier Jahre nach seinem Verschwinden taucht der tot geglaubte Travis in einer Steinwüste nahe der mexikanischen Grenze auf. Sein Bruder Walt nimmt ihn bei sich auf. Bei Walt trifft Travis auch auf seinen 7-jährigen Sohn Hunter, der seit der Trennung seiner Eltern bei seinem Onkel lebt. Zögerlich kehren Travis‘ Erinnerungen zurück. Gemeinsam mit Hunter begibt sich Travis auf die Suche nach seiner verschollenen Frau Jane: Der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee durch den kargen Südwesten Amerikas.

Länge: 147 Minuten

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Trailer

Öffentliche Wertung

Fast alle Kritiker nahmen den Film positiv auf. Der US-Amerikaner Roger Ebert meinte in der Chicago Sun-Times 1984, Paris, Texas sei ein Film mit der Art von „Leidenschaft und der Bereitschaft zum Experimentieren“, die fünfzehn Jahre zuvor noch häufiger anzutreffen gewesen seien als in der (damals, 1984) zeitgenössischen Filmbranche.

Auch deutschsprachige Kritiker waren von Paris, Texas angetan. Das Lexikon des Internationalen Films lobte: „Eine filmästhetisch bestechende und emotional mitreißende Synthese aus publikumswirksamem Genrefilm und europäischem Autorenkino als realistisches Amerikabild, Road Movie, Liebesgeschichte und mythische Allegorie gleichermaßen glaubhaft und faszinierend.“

Dieter Wellershoff allerdings schrieb in Die Zeit: „Der eigentliche Skandal des Filmes ist seine zentrale Aussage, daß Kinder zu ihren biologischen Müttern gehören, egal wie unmütterlich sich diese verhalten haben. Konnten wir nicht bei Brecht im ‚Kaukasischen Kreidekreis‘ lernen, daß die Kinder den mütterlichen Frauen gehören und nicht unter allen Bedingungen ihrer Gebärerin?“ Wenders‘ neues Werk sei nicht sein gelungenstes, meinte der Fischer Film Almanach 1986. Aus einjährigem Abstand betrachtet, würden die Stärken klarer hervorkommen, zugleich aber auch die „Schwächen deutlicher“.

Quelle: Wikipedia

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