Hauptsache Popcorn Film-Tipp
Originaltitel: The Blair Wich Project
Produktion: USA
Genre: Horror, Found Footage
Regie: Daniel Myrick, Eduardo Sánchez
Darsteller: Heather Donahue, Joshua Leonard, Michael C. Williams, Patricia DeCou, Bob Griffin, Ed Swanson, Sandra Sánchez, Susie Gooch u.a.
Handlung: Der US-Captain John Miller erhält 1944 den Auftrag, den jungen Soldaten James Ryan in Europa zu finden. Er soll Ryan nach Hause bringen und damit den letzten lebenden Sohn der Mutter des Soldaten retten. Miller landet mit einer kleinen Sucheinheit am D-Day in der Normandie. Die Truppe muss sich fortan auf der Suche nach Ryan durch albtraumhafte Kriegsschauplätze kämpfen und ist gezwungen, den grausamsten und verheerendsten Konflikt der Geschichte in all seinen Facetten zu durchleben.
Länge: 169 Minuten
Altersfreigabe: ab 16 Jahre
Trailer
Öffentliche Wertung
Trotz des großen Erfolgs beim Publikum waren die Reaktionen der Kritiker auf den Film gemischt. Das allgemein eher wohlwollende Prisma bewertet Blair Witch Project als „mies“ und findet es „erstaunlich, dass dieses Werk in den USA sehr hohe Wellen schlug. Das Konzept einer Quasi-Dokumentation sei unstimmig und die Studenten anscheinend zu doof, einen Flusslauf lang zu gehen. Wer denkt schon in einem Zustand panischer Angst daran, sofort eine Kamera einzuschalten oder wer ergötzt sich daran, die Angstzustände eines Filmteam-Mitglieds mit der Kamera einzufangen? Doch wer sich derlei Fragen nicht stellt, könnte hier ab und zu durchaus eine Gänsehaut bekommen.“ Bei einem Budget von nur etwa 60.000 Dollar wurden dessen ungeachtet weltweit rund 250 Millionen Dollar eingespielt.
Positiver sieht den Film das Lexikon des internationalen Films, demzufolge Blair Witch Project „menschliche Urängste, archaische Märchen-Konstellationen sowie Bezüge auf nationale Mythen geschickt mit aktuellen Tendenzen der Mediennutzung verbindet“ und insgesamt einen „recht klugen Debütfilm mit vielen kulturhistorischen und cineastischen Verweisen“ darstellt.
Quelle: Wikipedia