300 (2006)

Hauptsache Popcorn Film-Tipp

Produktion: USA / Kanada

Genre: Historienfilm, Action, Comicverfilmung

Regie: Zack Snyder

Darsteller: Gerard Butler, Lena Headey, Vincent Regan, David Wenham, Michael Fassbender, Rodrigo Santoro, Tom Wisdom, Andrew Tiernan, Dominic West, Andrew Pleavin u.a.

Handlung: Im Jahr 480 vor Christus schickt sich eine gewaltige persische Streitmacht des sich gottgleich wähnenden Königs Xerxes an, das antike Griechenland zu unterwerfen und zu versklaven. Doch der Spartanerkönig Leonidas verlässt seine geliebte Frau Gorgo, um dies zu verhindern. Mit gerade einmal 300 kühnen Elitekämpfern versucht er, der Armee im Nadelöhr der Thermopylen zu trotzen. Trotz der eklatanten Übermacht der Eindringlinge erscheint eine Verteidigung plötzlich nicht mehr unmöglich.

Länge: 116 Minuten

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Trailer

Öffentliche Wertung

Bei der Weltpremiere während der Berlinale erhielt der Film von den anwesenden 1.700 Zuschauern Standing Ovations. Nur wenige Stunden zuvor war der Film bei einer Pressevorführung ausgebuht worden.

Die Ästhetik der Darstellung, insbesondere der „eindrucksvoll inszenierten und choreografierten Kampfszenen“, wurde gelobt. So sei 300 ein „bildgewaltiges“ Filmwerk, das mit einer „visuellen Überwältigungsstrategie“ punkte. Das „gekonnte Spiel mit Zeitlupe und Zeitraffer“ sei bei der effektreichen Produktion gelungen, bei der es sich um eine „perfekt gestaltete Umsetzung der Comicvorlage“ handle. Insgesamt sei der Film eine „werkgetreue Comicverfilmung mit überwältigender Optik und kunstvoll stilisierten Kampfszenen“. Lukas Foerster von critic.de hingegen beurteilt 300 als wenig gelungenen „Versuch, ein Comic nicht durch eine Auseinandersetzung mit der Struktur des Mediums, sondern durch eine direkte Übertragung der visuellen Bildinhalte auf die Leinwand zu transportieren“. Der Vergleich des Films mit einem Videospiel wurde sowohl im positiven als auch im negativen Sinn gezogen. Weitestgehende Einigkeit herrschte unter den Kritikern, dass der detaillierten Darstellung der Schlachten die Ausgestaltung der Handlung und ihrer Charaktere zum Opfer fällt. So bemängelt der amerikanische Filmkritiker Roger Ebert, die Figuren des Films seien eindimensional und eher Karikaturen denn Charakterzeichnungen.

Quelle: Wikipedia

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